Mittwoch, 12. September 2012

[Thai-Rezept] หมูอบน้ำผึ้ง (Muu Ob Naampüng) Rippchen

Es ist mal wieder spät und ich kann immer noch nicht schlafen. Eigentlich wollte ich diesen Post schon vor Stunden geschrieben haben, aber ich habe noch die Bilder von einem Freund bearbeitet, die er auf der Connichi in Kassel fotografiert hat. Jetzt nachdem ich auch die Bilder für meinen Post rausgekramt habe, fange ich mal an zu schreiben. Hatte vor Tagen schon einmal vorgehabt, aber ich war so faul. Schande! Heute mal wieder ein Rezept aus der thailändischen Küche. Ihr habt mich langsam satt, wa.



Es geht heute um Rippchen nach Thai Art. Diesmal habe ich auch alles visuell dokumentiert ehe ich mich über alles hermachte. Langsam gewöhnt man sich daran, dass Frau Kamera zückt ehe gegessen wird. Manchmal muss Frau auch aufpassen, dass Göttergatte nicht schneller war und sich dran vergangen hat. Ja, so ist das und wenn man ihn dann doch inflagranti erwischt, dann haut ihm auf die Finger. Doch am Ende, wenn das Mahl verzehrt werden darf ist dann auch wieder alles in Butter. 


Nun will euch mal erklären wie ihr die Marinande für diese Rippen zubereitet. Das ganze ist auch einfach und geht sehr schnell. Ich habe das Rezept diesmal nicht von meiner Mutter, sondern von meiner Thai-Küchenfibel. Mutter hatte die zu Hause auch immer wieder zum Grillen gemacht und ich finde die schmecken nicht anders. Bei manchen Rezepten greife ich doch lieber auf Mamas Wissen zurück. Diese Rippchen könnt ihr später ganz einfach im Backofen zubereiten oder sogar bei passendem Wetter auf einem Grill.

Alles was ihr hier für braucht sind für zwei Portionen

  • 500g Schweinerippen
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 EL Korianderwurzel oder gemahlener Koriander
  • 3 EL Palmzucker
  • 4 EL Ketchup
  • 1 EL Austernsauce
  • 1 TL gemahlener Pfeffer
  • 1 EL helle Sojasauce


Zuerst schneidet ihr die Schweinerippchen in die dünne bekannte Form, wie man das so kennt, danach legt ihr das ganze erstmal zur Seite. Im Anschluss macht ihr euch an die Marinade. Dazu nehmt ihr einen Mörser am besten zur Hand, in dem ihr Knoblauch und Koriander zerstampf bis ihr so einen Brei habt. Im Anschluss gebe ich dann den Palmzucker dazu. Ich schlag ihn vorher immer kleinere Stücke, da man ihn dann besser im Mörser klein machen kann und klopfe dann darin mehrere male klein, dass ich keine Klumpen mehr da habe. Für die Marinade könnte man auch die Zutaten in einem Mixer vorbereiten, aber da würde ich beim Palmzucker ein wenig aufpassen, da er doch schon ein wenig hart ist. Tipp: ihr könnt auch den Zucker mal naschen, er schmeckt sehr lecker, hihi.

Sofern ihr alles schön glatt gestampft habt könnt ihr die restlichen Zutaten dazu geben und alles zu einer Marinade zusammenrühren und schließlich alles in eine große Schüssel geben und die Rippchen damit einreiben. das ganze lasst ihr dann eine längere Zeit einziehen mind. 3 Stunden oder länger. Am besten wäre es ja ihr würdet es über Nacht machen, dann solltet ihr das ganze auch im Kühlschrank aufbewahren. Ich hab vor ein paar Tagen für ca 3 Stunden das Fleisch stehen gelassen und Chana fand man hätte das Fleisch noch länger einziehen lassen können. Gut, merken wir uns.

Solltet ihr nun ans Zubereiten machen, so stellt ihr euren Backofen auf 180°C und lasst erstmal vorheizen. Und auf Grillfunktion einstellen. (Oder halt Unter- und Oberhitze Ist der Ofen soweit, dann legt ihr die Rippchen auf ein Blech aus. Vorher lege ich das Blech noch mit Backpapier aus, denn ich mag es nicht wenn ich so viel Zeug am Blech kleben habe und es ist danach auch viel einfacher zu reinigen. Das ganze lasst ihr dann um die 45 - 60 Minuten im Ofen. Ihr seht ja wenn sie schön braun werden. In Zeit wo das ganze im Ofen vor sich hingrillt könnt ihr immer wieder mal das Blech ein wenig raus ziehen und mehr Mals mit Sauce übergießen und gegebenenfalls ein paar Rippchen wenden. Aber Vorsicht: heiß!

Sind eure Rippchen im Backofen schön braun wie man sie vom Grillen kennt, dann sind sie fertig und servier bereit. Wir haben unsere Rippchen zu Reis gegessen. Lasst es euch schmecken. :)


Bis jetzt ist mir noch nicht so richtig eingefallen mit was man die Rippchen so essen könnte. Habt ihr da Ideen? ♥

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