Dienstag, 4. September 2012

[Thai-Rezept] แกงเผ็ดเป็ด (Gaeng Ped Bped) Rotes scharfes Curry mit Ente

Und da melde ich mich wieder aus dem Wochenende. Ich habe ich nicht viel gemacht, nur gefaulenzt, außer am Samstag. Auf dem Plan stand: Großes Fressen - Thailändische Küche!

Da waren wir wieder, die acht köpfige Fresskampftruppe. Die Hälfte der Leute kannten sich in der Thaiküche recht wenig aus. So dachten Daau und ich, dass wir doch mal was kochen wollen in dieser Richtung, so dass sie mal einen Einblick bekommen. Für unsere Vorstellung nahmen wir Laab und Gaeng (Curry) ins Visier, dazu gab es noch einen leckeren Grüntee auf thailändische Art, welches so eine Art milchiger Eistee ist.

แกงเผ็ดเป็ดย่าง - You taste so good.

Ich muss sagen, das alles sehr gut angekommen ist, soweit ich das beurteilen kann. Und da wir noch eine Vegetarierin unter uns hatten, kam ich auch noch auf die Idee Sommerrollen für sie zu machen. Gegen Ende um, sagen wir mal, halb 3 haben wir auch noch welche für uns gemacht, mit gebratener Entenbrust (Oh, Gott es roch so herrlich. Fast wie Schinken, nur besser!). Es war himmlich. Auf dem Bild seht ihr die Füllung der Rolle.


Während der Warte- und Schonzeit kam unser Grüner Thai Eistee zum Einsatz mit Crusheis und gezuckerter Kondensmilch. Um vielleicht zu beschreiben wie er schmeckt zeige ich hier einen Auszug aus Facebook bei dem Frau L. fragte: Schmeckt der wie Matchaeis? :) 
Ich konnte da schlecht Auskunft drauf geben, aber wie gut dass wir auch Expertin Daau bei uns haben, die auch Fix auf diese Frage antworten konnte: Ist durchaus vergleichbar, ja. ^-^ Aber die Süße ist anders, da bei dem Getränk noch gezuckerte Kondensmilch dazu kommt. Aber für jemanden der Grüntee liebt, aufjedenfall ein Muss zu probieren, meiner Meinung nach! :)

IMG_0856 xx Thai Tea ~ Cha kheewWenn ihr nochmal wissen wolltet, welcher Tee das genau war, dann könnt ihr gerne hier schauen. Bleibt nur die Frage, ob er auch verfügbar ist. Hier in Krefeld gibt es ihn nicht im Asiashop, dafür andere Sorten des Tees. Es ist aber kein Problem in den jeweiligen Shop hinzugehen und nachzufragen. Für gewöhnlich kann man solch einen Tee bestellen lassen oder den Verkäufer fragen, ob sie ihn ins Sortiment aufnehmen. Diesen hier habe ich in Düsseldorf beim Chinesen gekauft. Die hatten den zuerst auch nicht, aber welch ein Glück, dass er es mit der Zeit ins Regal geschafft hat. Es ist es auf jedenfall Wert in seinem Besitz haben. Ich persönlich trinke diese Tees nicht, aber ich liebe es wie sie riechen. Und wer sich jetzt denk, "Eeehw, warum stellt sie etwas vor was sie selber niemals trinkt und beschreibt es als so schön und lecker?!" Ganz einfach, ich vertrage ihn nicht so gut, weil er mit der gezuckerten Kondensmilch zubereitet wird, und das tut meinem Magen nicht so gut ich bin generell nichts so der Teetrinker. Aber ich kann auf versichern, dass jeder in meinem Umkreis, der ihn probiert hat ihn liebt. Ich hoffe das hält euch keineswegs ab es mal zu probieren, ihr würdet was verpassen.

In Chemnitz habe ich den Tee selbst noch nicht gesichtet, aber ich werde auf jedenfall, wenn unsere Packungen aufgebraucht ist zum Asiashop-Verkäufer meines Vertrauens gehen und ihn fragen, ob er ihn für mich bestellen kann. Mein Freund ist verrückt danach.

Jetzt kommt es zum eigentlichen Thema des Post: Dem roten Curry und seinem Rezept.


Was ihr dafür braucht:

  • 250ml Kokosmilch
  • ~ 400 ml Wasser 
  • 2-3 EL rote Currypaste 
  • 250g gebratene Entenbrust, gehackt 
  • 2 EL Fischsauce 
  • 1 EL Palmzucker 
  • 1 Dose Litschis, nur die Früchte 
  • 110g Baby Tomaten 
  • 7 Kaffirlimettenblätter, in zwei Teile reißen 
  • handvoll Thaibasilikum 
  • 1 lange rote Chili

So bereitet ihr es zu:

Als erstes gebt ihr etwas Kokosmilch in den Topf, 60 bis 80 ml und kocht es bei mittlere Hitze fünf Minuten, bis die Milch gerinnt.  ( Man kann auch stattdessen ein wenig Öl nehmen). Dabei bildet sich eine Ölschicht obendrauf. Ist der Rand braun rührt ihr um. Jetzt gebt ihr die Currypaste dazu und rührt diese gut unter und lasst sie kochen, bis ihr einen Duft vernehmt.
Jetzt gebt ihr die Ente hinein und rührt das ganze fünf Minuten lang. Im Anschluss gebt ihr den Rest Kokosmilch, Palmzucker (am besten ihr stampft das in kleine Stücke, damit es sich schneller auflöst) und Fischsauce. Das lasst ihr dann alles weitere fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Danach Litschis und Babytomaten beifügen und ein bis zwei Minuten kochen und zuletzt die Kaffirlimettenblätter unterrühren. Lasst das ganze noch ein paar Minuten kochen, damit der Geschmack der Limettenblätter ein wenig einzieht. Ihr könnt danach die Blätter rausfischen, oder sie in der Suppe lassen. Die werden am Ende nicht mitgegessen.

Ist die Suppe fertig, so könnt ihr das ganze mit dem Basilikum und dem Chili garnieren und Servieren. 


Ich wünsche euch einen guten Appetit, und hoffe euch hat es gefallen. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Vorsicht scharf! Wenn ihr das Rezept nachgekocht habt und es hat euch gefallen, dann lasst es mich gerne wissen. Habt ihr schon mal thailändisches Curry gekostet, wenn ja Wie hat es euch geschmeckt?

Edit 18.01.2014 Ich habe den Blogpost auf das wichtigste gekürzt.

Edit 21.02.2016 Statt nur 500 ml Kokosmilch nehme ich nur noch 250 ml und verdünne es mit Wasser, damit das Curry leichter wird. Den Tipp hat mir meine Mutter geben. Werde das Rezept demnächst mal komplett überarbeiten. 

Kommentare:

  1. "In Chemnitz habe ich den Tee selbst noch nicht gesichtet, [...]" - ich sag doch! Die haben hier NICHTS ;D

    Aber das vorletzte Bild, das von der Suppe... yummy! Ich bin gerade kurz davor, meine Tom Yum Paste in den Topf zu hauen. Nur leider habe ich weder Kokosmilch, noch Garnelen oder Pilze oder überhaupt irgendetwas vergleichbares da!

    WAHHHH warum muss ich deinen Beitrag auch 22:24Uhr lesen?

    Jetzt werde ich hungern müssen.. =.=

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    1. Ja, das ist ein Zeichen dafür, dass ich da was tun muss. Hahaha. ;D

      Tom Yam muss ich auch mal wieder machen. Aber als nächstes muss ich erstmal Massamancurry machen und was die anderen sonst noch von mir verlangen. ^__^
      Hier für Tom Yam Gung (Garnelensuppe) brauchst keine Kokosmilch, wir machen das meist ohne. Auch Tom Yam Gai (Hähnchensuppe) wird nicht. Also ich hab das bis jetzt nie so gekocht. :3

      Aber schön dass es dir gefällt. :)

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    2. Ich hab die Tom Yam mal ohne Kokos gemacht und da hat sie mir nicht so gut geschmeckt, wie mit :)
      Aber ok - dann ist das eben eine Tom Yam Gun 2.0 :D

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    3. Echt? Ich mag ja Kokos nicht so gerne. Hattest du das denn auch richtig schön gewürzt, also ich hau da immer sooo viel Paste rein, was man eigentlich auch muss und mir schmeckt das immer ganz gut. Aber dann auch extrem scharf.:)

      Ich hatte meine Mutter gestern gefragt wird in Thailand auch mit Kokosmilch gemacht. :'D
      Ich weiß nicht, ich mag das nicht so. Shame on me, dabei ist Kokos viel verwendet in Thai-Gerichten.

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  2. Danke für dieses tolle Rezept, schmeckt wie bei Mutti! Hab es selbst schon lang nicht mehr gekocht und wusste daher nicht mehr genau welche Zutaten ich brauch. Bin selbst Halb-Thai und froh auf deine Seite gestoßen zu sein. Werde auch die anderen Rezepte mal ausprobieren ^^

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