Donnerstag, 30. Mai 2013

Blueberry Heaven - Komm hüpf auf mein Sahne-Wölkchen.

Und da bin ich auch schon wieder und diesmal habe ich ein Rezept im Zusammenhang mit einem Blaubeer-Wettbewerb parat. Miss Blueberrymuffin hat zur Feier ihrer 3.000 Facebook Fans ganz viele Preise organisiert, die man im Rahmen des Wettbewerbs gewinnen kann. Und ihr könnt noch bis zum 31.05.2013 mitmachen. Mir ist leider kein so glorreicher Titel für mein Rezept eingefallen. In sowas bin ich immer grottenschlecht, haha.




Nach dem ich vorgestern auf den letzten Drücker vor gestern noch fix Heidelbeeren (so heißen sie, wo ich her komme) gekauft habe weil mir eine Idee eingefallen ist bin ich dann auch abends aber wieder zu müde gewesen um anzufangen und ich nahm mir dann direkt vor gestern früh alles zu machen und durchzustarten damit ich auch gegen Abend mein fertiges Werk hab und taaadaa....


Ich muss sagen, dass ich mir nicht allzu spektakuläres ausgesucht habe (oder auch gar nicht ). Bisher habe ich noch nichts mit Heidelbeeren gemacht außer sie immer pur gefuttert. Vor einiger Zeit wollte ich unbedingt einen Victoria Sponge Cake machen, aber ich kam nie dazu und nun dachte ich einfach ich kombiniere das mal und bastel mir aus anderen Rezepten ein bisschen was eigenes zusammen. Das ganze habe ich schon verköstigen lassen und mich selber rangetraut und ich muss sagen, yay es schmeckt gut. Und ich zitiere nochmal einen Freund "Schmeckt sogar besser als es aussieht." Da muss ich mir noch überlegen wie ich das auffassen soll, haha. 

Für den Boden braucht ihr:
  • 87,5 g weiche Butter 
  • 87,5 g Zucker 
  • 2 verquirlte Eier 
  • 87,5 g Weizenmehl 
  • ½ TL Backpulver 
  • 1 EL Milch 
  • ½ TL Vanilleextrakt

Ihr heizt erst mal den Backofen auf 180 °C Unter- und Oberhitze. Butter und Zucker schlagt ihr in einer Rührschüssel schaumig. Danach verquirlt ihr die Eier zuerst in einem Messbecher und gibt diese im Anschluss nach und nach in die Butter-Zucker-Mischung.

Das Mehl mischt ihr mit Backpulver und hebt es mit einem Löffel etappenweise und vorsichtig unter die Butter-Zucker-Mischung. Vorsichtig, damit nicht so viel Luft aus dem Teig entweicht. Jetzt verrührt ihr Milch und Vanilleextrakt miteinander und mischt diesen unter den Teig.

Wenn soweit alles getan ist gebt ihr den Teig in eine Springform und achtet darauf, dass dieser gleichmäßig verteilt wird. Es sieht nach wenig aus, aber dies soll ja nur der Boden für unser Kuchenboden werden. Am besten streicht ihr alles mit einem Messer glatt.

Das Ganze schiebt ihr nun für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen und lass diesen goldgelb backen. Am Ende soll der fertig gebackene Boden beim Fingerdruck sich elastisch anfühlen. Jetzt stellt ihr das zur Seite und lasst es abkühlen.


Für obendrauf braucht ihr:
  • 250 g Quark 
  • 100 g Frischkäse 
  • 225 g TK Heidelbeeren 
  • 125 g frische Heidelbeeren 
  • 62,5 g Zucker 
  • 1/2 Pck. Vanillezucker 
  • 1/2 Pck. Rote Götterspeise (zum Kochen) 
  • 1 Becher Sahne 
  • ½ Becher Sahne
Nehmt 70 g der gefrorenen TK Heidelbeeren und püriert sie mit dem Stabmixer, passt dabei auf, dass euch die Beeren beim Mixen nicht um die Ohren fliegen weil sie noch gefroren sind. Das Ganze kommt in einen kleinen Topf. Gebt ein wenig Wasser dazu, damit aus dem Brei mehr eine Flüssigkeit wird und kocht das den Heidelbeerbrei auf. Danach rührt ihr die Packung der Götterspeise ein, die ihr immer wieder rührt und danach zu Seite stellt, damit er abkühlt. Es soll jedoch nicht fest werden. Im Anschluss nehmt ihr den Quark und Frischkäse zur Hand und gebt die beiden Zucker hinzu und vermischt alles zusammen. Nun schlagt ein Becher Sahne steif. Ihr rührt jetzt je die Götterspeise und die Sahne unter die Quarkmasse. Die restlichen TK Heidelbeeren  könnt ihr im Ganzen jetzt in die Masse geben oder vorher pürieren. Ich hab sie püriert (ein paar hab ich über gelassen und später auf dem Boden verteilt). Wenn ihr soweit alles fertig habt geht es ans Befüllen. Ihr gebt nun den Quark in die Springform und verteilt alles so, dass ihr eine gleichmäßige glatte Oberfläche habt. Ein paar die Form auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich alles von selbst ebnet. 

Den Kuchen steckt ihr mit einer Alufolie bedeckt anschließend für 6 Stunden (im Rezept stand 12, ich fand aber nach 6 ging auch) in den Kühlschrank. Wenn es dann so weit ist könnt ihr die andere Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle geben. Und  nach eurem Wünschen mit ein bisschen Sahne die Torte gestalten. Ich hab am Rand entlang immer ein paar Häubchen gedrückt und mir die schönsten Heidelbeeren rausgesucht, die ich dann auf diese drauf gedrückt hatte.  Die restlichen Heidelbeeren habe ich so genascht oder zu den Kuchenstücken als Deko serviert.



Ich bin schon voll gespannt auf die anderen Rezepte, die eingereicht wurden. *-*

Ich weiß noch nicht welches Bild ich einschicken soll. Hattet ihr einen schönen Feiertag? Bei uns gabs keinen und ich bin nach meiner ersten Vorlesung auch direkt nach Hause weils draußen geregnet hatte und ich Kopfschmerzen bekam. Ich hab mir dann ein Stückl Kuchen gegönnt. ;) Ich wünsch euch was. 

Dienstag, 28. Mai 2013

Meine Thaiküche - II (Die Zutaten)



Fischsauce ٠ Sojasauce ٠ Austernsauce ٠ Koriander ٠ Zitronen ٠ Chilis
Knoblauch ٠ Reis ٠ Palmzucker ٠ Currypasten ٠ Galgant ٠ Kaffirlimettenblätter ٠ Zitronengras

Die folgenden Texte sollen euch eine Kurze Beschreibung der jeweiligen Zutaten, die ich verwende, wiedergeben. Ich verzichte dabei auf umfangreiche biologische Beschreibungen, da ich denke dass Wikipedia oder generell das Internet viel Mehr Informationen dazu bereit hält. Dies hier ist einfach nur eine kleine Übersicht und Erklärung meines Vorrats.

Montag, 20. Mai 2013

Hallo, Hallo! - Bald ist Sommer.

Es ist einfach immer wieder erstaunlich wie schnell die Zeit doch an einem vorbeifliegen kann. Letztens war es noch Weihnachten und heute haben wir schon wieder Mai.  - Hallo, wo ist meine Zeit geblieben?! Und schon wieder ein Semester vergangen, andere sind wieder ein Jahr älter geworden. Und auf die 23 geht es auch immer mehr zu. Verrückt. Letztens hab ich mir auch noch meinen Flug nach Thailand gebucht und gedacht. "Boah, noch acht Monate warten bis wir fliegen können." Na, und wenn ich jetzt so auf den Kalender starre, dann sind es tatsächlich nur noch unfassbare drei Monate. Wenn ich bedenke, dass ich davor noch Klausuren schreiben muss, dann kriege ich schon wieder Panik, dass die Zeit doch zu wenig ist, um den ganzen Stoff in mein kleines Gehirn zu kriegen. Vielleicht bringt es was, wenn ich die Bücher und die Skripte einfach nur oft genug gegen meinen Schädel schlage, haha.

Sonntag, 19. Mai 2013

Meine Thaiküche - I (Die Basics)


Meine Thai-Basics:

Die asiatische Küche bietet eine Vielfalt an Gewürzen oder auch anderen Zutaten, die wir hier in Deutschland kaum kennen. Für diejenigen, die sich Zuhause an den Herd schwingen wollen, um ihre Lieblingsgerichte mal selber zu kochen, stellt sich hierbei eine kleine Herausforderung, die ihnen erst mal ein dickes Fragezeichen auf der Stirn erscheinen lässt. Was ist was, und wo bekomme ich es her? Aber es bleibt nicht unbedingt nur bei solchen Fragen. Ist man ein Fan der asiatischen Küche, so möchte man ja doch eventuell regelmäßig Rezepte ausprobieren und nachkochen, sodass man sich ein gewisses Sortiment aneignen kann. Auch hier bleibt wieder die Frage: Was sind die Basics, die ich immer in meiner Küche haben sollte um gerüstet zu sein? Wie organisiere ich mich, wenn ich keinen Asia-Shop in meiner Nähe habe und doch gerne öfters asiatisch kochen möchte?

Montag, 13. Mai 2013

[Thai-Rezept] ยําหมูยอ (Yam Muu Yoo) Thai-Wurstsalat

Oh, man. Wer hätte gedacht, dass dieses "Thaiküche-Projekt" so aufwendig ist. Ich realisiere, dass gerade wo ich doch die Entwürfe dafür schon auf die einzelnen Post aufteile, ich noch einen Haufen Bilder machen muss, damit das ganze auch wirklich schön visuell dargestellt wird. Sonst kann ich nicht ruhig schlafen. Ihr seht, ich gebe mir Mühe. Auch wenn ich immer wieder sage dieser Blog sei ein Rezept-Sammelsurium für mich und meine Freunde, so möchte ich ja doch, dass das ganze hübsch und ansehnlich aussieht. Vielleicht könnte es noch für andere Leser interessant sein, hoffe ich. Wenn ich ehrlich bin habe ich mir auch wirklich Zeit gelassen bis ich immer wieder mal Lust zum schreiben hatte, auch wenn ihr davon sogar noch weniger mitbekommen habt. Mal ehrlich, ich wollte euch echt nichts lustloses hinrotzen nur damit ihr was habt. Meiner Meinung nach sollte das ganze auch Sinn ergeben, schön aussehen und informativ sein! Es tut mir dennoch leid und hoffe ihr seht mir das nach. Meine Leser sind mir nicht egal und ich freue mich jedes Mal wie ein Gummibär, wenn ich sehe, dass es euch weiterhilft. Lange Rede, kurzer Sinn: Da bin ich wieder und hab ein neues Rezept parat!

Dieses Rezept ist eine Art Wurstsalat mit einer Wurst von den Vietnamesen. Auf Thai heißt diese Muu Yoo, was so viel wie Schweine irgendwas heißt. Ich komm gerade nicht auf die letzte Vokabel, haha. Meine Mutter macht diesen Salat immer sehr oft und er ist auch weitgehend in Thailand bekannt (meine Verwandten scheinen das Gericht wiedererkannt zu haben). Auf jeden Fall, ich finde es sau lecker und mache es auch gerne, aber die Wurst kostet schon um die 3,50 - 5,00€ je nach Händler. Von daher gibt es diese auch nicht ganz soo oft. Auch dieses Rezept ist so ziemlich geschmacksintensiv und für Leute, die auf Knoblauch und scharf stehen, genau das richtige. Zu meiner Schande muss ich gesehen, dass ich die Wurst damals üüüüberhaupt nicht mochte. WARUM!? Ich weiß auch nicht, aber so pur ohne alles ist sie auch nicht so der Renner bei mir. Als ich 2008 in Thailand war mit meinen Eltern und wir für eine Woche bei meiner Oma im Dorf waren hat meine Tante diesen Salat gemacht und ich habe einfach davon mitgegessen, weil der Duft so lecker war. Je mehr ich davon aß, desto weniger konnte ich irgendwie aufhören bis ich den anderen alles weggefressen habe. Yeah, that's me. 

Da ich dieses Rezept nirgends aufgeschrieben habe, da ich es immer und immer wieder aus dem Kopf mache und meist auch nicht darauf achte kann ich nicht ganz genau sagen wie viel von was ich reingemacht habe. Dummerweise habe ich es mir nicht aufgeschrieben, aber da die letzte Zubereitung nicht allzu lange her ist versuch ich das ganze mal zu rekonstruieren. Gegebenenfalls werde ich auch den Eintrag editieren, wenn ich das Ganze wieder zubereite.